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Das Fastnachts-Lexikon – Alles Alaaf oder was?

Das Fastnachts-Lexikon – Alles Alaaf oder was?

Kräftig feiern können wir an Fastnacht alle. Aber wer kann genau sagen, warum der Rosenmontag so heißt, wie er heißt? Hat er tatsächlich etwas mit Rosen zu tun? Was bedeutet Alaaf und warum heißt es Karneval? Wir räumen mit den Fastnachtsbegriffen auf – und versuchen uns heute als Erklärbär.

Der Rosenmontag – warum heißt der so?

Tatsächlich gab es schon früher Fastnachtsfeinde – Napoleon hatte im Rheinland und an anderen Orten die wilde Feierei verboten. 1822 bildete sich allerdings das Kölner Festkomitee, um Fastnacht wieder ins Leben zu rufen. Die Abgeordneten trafen sich am sogenannten „Laetare“, dem Fastensonntag vier Wochen nach Karneval. Dieser wurde später dann auch Rosensonntag genannt, da der Papst an diesem Datum eine goldene Rose zu Ehren einer wichtigen Persönlichkeit weihte. Das Festkomitee wurde daher auch Rosenmontagsgesellschaft genannt. Der Begriff hat sich schließlich für den Festtag des Karnevals etabliert.

Eine andere Theorie besagt, dass der Rosenmontag abgeleitet wurde vom „rasenden Montag“, also vom verrückten/ausgelassenen Montag des Karnevals.

Warum heißt der Aschermittwoch so?

Den vierzig Tage vor Ostern liegenden Mittwoch nannte man seit ca. 1042 „Ascher“. Der Name kommt daher, dass sich Gläubige mit der Asche von verbrannten Palmenzweigen des Vorjahres bestreuten. Diese Handlung sollte die Vergänglichkeit symbolisieren. Daher heißt auch der letzte Tag der Festnacht Aschermittwoch. Am Aschermittwoch endet das fröhliche Treiben und die Fastenzeit vor Ostern wird eingeleitet. Übrigens kommt von diesem Ascheritual auch der Spruch „Asche auf mein Haupt“.

Der Karneval – woher kommt der Name?

Der Begriff Karneval kommt vom lateinischen „carne vale“. „Carne“ bedeutet Fleisch, und „vale“ beschreibt das Nichtvorhandensein einer Sache. Kurz: ohne Fleisch. Diese Fleischlosigkeit bezieht sich auf das Fasten nach der Karnevalszeit. Während der Festtage darf nach Lust und Laune getrunken und gegessen werden. Aber der Aschermittwoch und der Karfreitag sind christlich vorgeschriebene Fastentage, an denen kein Fleisch gegessen werden darf. Auch auf den Alkohol verzichtet man – davon hatte man an Fastnacht in der Regel aber schon genug ;)

Die Fastnacht

Tatsächlich verrät hier bereits der Name, was Fastnacht bedeutet. In dem Begriff steckt das Wort „Fasten“ drin. Denn auf die ausgelassenen Feiertage der Fastnacht folgen die Fastentage vor Ostern. Ob man in dieser Zeit auf Fleisch, Alkohol oder Süßigkeiten verzichtet, bleibt einem selber überlassen. Am Aschermittwoch und Karfreitag vor Ostern sind für gläubige Christen Fleisch und Alkohol allerdings strikt tabu.

Helau und Alaaf – was bedeutet das?

Alaaf – der Kölner Narrenruf – bedeutet so viel wie „über alles“ und leitet sich von „all auf“ ab. Wenn der Kölner also „Kölle Alaaf“ ruft, drückt er damit aus, dass das Kölner Karnevalfest über alles geht. Woher der Mainzer Narrenruf „Helau“ stammt, bleibt allerdings umstritten. Theorien zur Ableitung gibt es viele – von „Hallo“ über „hell auf“ bis zu „Hölle auf“ ist alles dabei.

Noch Fragen? Oder bist du vielleicht Fastnachtsexperte und hast selber noch den ein oder anderen Fun Fact parat? Dann schreib uns!

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