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one47 | 27.04.2021

JGA: der perfekte Junggesellenabschied

JGA: der perfekte Junggesellenabschied” 

 

JGA – drei Buchstaben, ein großes Mysterium und viel Spaß

Der Junggesellenabschied, kurz JGA,  und sein weibliches Pendant gehören zu den beliebtesten Ritualen vor der Eheschließung. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit, noch einmal richtig abzufeiern. Ganz so, als wären ihnen Party-Locations nach der Hochzeit für immer verschlossen. Historisch betrachtet stimmt das sogar, denn der Brauch Junggesellenabschied zu feiern, reicht viel weiter zurück als es scheint.

Begleite uns auf eine Zeitreise durch die Geschichte der rituellen Abschieds-Feiern und lass Dich zu einigen der bekanntesten JGA-Spiele inspirieren. Zugleich erhältst Du Anregungen für den Fall, dass Du mit der Planung eines solchen Festes betraut worden bis. Und Dich fragst, wie Du einen Junggesellenabschied organisieren sollst.

 

 

Was erwartet Dich in unserem JGA-Beitrag?

Neben Hinweisen auf die besten Städte und Locations für den geplanten Junggesellenabschied geben wir Dir wertvolle Ratschläge zu den Dos and Donts einer derartigen Feier. Wir haben eine Menge Tipps, was Ihr zusammen machen könntet und kennen viele Tricks, den Junggesellenabschied harmonisch ausklingen zu lassen. Außerdem listen wir für kreative Leser*innen einige Ideen zum Basteln geeigneter Accessoires auf.

 

Bist Du bereit? Dann geht es los mit einem Rückblick auf die erstaunlich lange Geschichte des Junggesell*innenabschieds und den Ideen, die schon frühere Generationen aus diesem Anlass heraus entwickelt haben. Für alle, die sich unsere informative Vorrede sparen wollen, haben wir die Dos and Donts der Planung, die Tipps & Tricks zum Basteln sowie Spiele, Snack-Vorschläge und andere Ideen zum Junggesellenabschied separat zusammengefasst.

 

 

Woher stammt der Brauch des JGA?

 

Der Ursprung heutiger Junggesell*innenabschiede liegt im alten Griechenland. Hier war es üblich, am Vorabend der Hochzeit eine Feier für den Bräutigam auszurichten. Das dafür aufgewendete Budget diente jedoch nicht zu seinem Vergnügen. Sondern sollte seine Charakterstärke prüfen. Gab er sich der Versuchung großer Wein-Mengen und burschikoser Spiele hin, konnte ihn das gesellschaftliches Ansehen kosten und schlimmstenfalls sogar die Gunst seiner zukünftigen Schwiegereltern.

Der antike Junggesellenabschied war also das komplette Gegenteil dessen, was heute als JGA zelebriert wird. Statt ungezügelt zu feiern, mussten heiratswillige Griechen ihre Würde wahren und durften sich keine Fehltritte erlauben. Nicht ganz unverständlich, denn zwischen dem Junggesellenabschied und der Eheschließung, lagen meist weniger als 24 Stunden. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, um die bereits stehende Hochzeits-Planung durch einen Lapsus zu torpedieren oder Braut und Mitgift zu verlieren.

 

 

Wie hat sich der JGA weiterentwickelt?

 

Ganz ähnlich lag die Sache im heutigen Großbritannien. Das gemeinhin als Mutterland des feucht-fröhlichen JGA gilt. Doch bevor sich die Feste dazu entwickelten, glichen sie einer ebenso schweren Prüfung wie der altgriechische Junggesellenabschied. Statt durch Jugendfreunde wurde der Bräutigam durch beide Elternpaare auf die Probe gestellt. Sie luden den jungen Mann ein, um ihn in die “Geheimnisse der Ehe” einzuführen und ihm Ideen für die Umsetzung zu geben.

Peinlich? Und ob! Zum Glück wurde die Gesprächsführung zunehmend auf andere Familien-Mitglieder übertragen. Wer einen Bruder oder Schwager hatte, der kein Junggeselle mehr war, konnte das Gesellschafts-Initial durch ihn vornehmen lassen. Eine Situation, die sicherlich angenehmer war, als sich die Ideen, Tips & Tricks der (Schwieger-) Eltern anhören zu müssen. Und die vermutlich auch den Wendepunkt im JGA-Geschehen bildete. Bei einem Bier im Pub plauderte es sich nun mal besser über Ehe-Geheimnisse, als beim Dinner in der guten Stube.

 

 

Wie kamen die JGA “außer Haus”?

 

 

Der eigentliche Grundstein für Junggesellenabschiede, wie wir sie heute feiern, wurde in den Clubs der britischen Upper Class gelegt. Hier waren ausschließlich Männer willkommen. Diese fanden unter ihresgleichen einen idealen Zufluchtsort vor häuslichen Problemen. Abhängig vom jährlich eingezahlten Budget konnten sie in den Clubs ihre Mahlzeiten einnehmen, Genussmittel konsumieren, Ideen besprechen und Karten- oder Brett-Spiele machen.

Auf Antrag und nach Abstimmung durften zahlende Mitglieder einen Gast mitbringen. Nicht selten war das ein befreundeter Junggeselle auf dem Weg ins Eheleben. Häufig kamen die jungen Männer im Umfeld des Clubs erstmals mit Alkohol und “heiklen Themen” in Berührung. Oft lernten sie hier aber auch die Grundregeln des gesellschaftlichen Lebens und etwas wirtschaftliches Know-How.

 

 

 

Der berühmte Hangover-Film

 

 

Dass Dich diese Schilderung an die JGA in britischen Filmkomödien erinnert ist kein Zufall. Bis heute herrscht auf “der Insel” ein überwiegend traditioneller Umgang mit dem historischen Erbe. Auch im US-amerikanischen Raum findet der Junggesellenabschied häufig unter Club-Atmosphäre statt.

 

 

Was kennzeichnet den “klassischen” JGA?

 

 

Es geht aber auch anders! Spätestens seit Todd Phillips’ “Hangover”-Trilogie weiß alle Welt, wie stark ein Junggesellenabschiedaus dem Ruder laufen kann. Wobei weiblich dominierte Gruppen ebenso schnell “drüber” kommen können. Ein hoher Alkohol-Konsum, zotige Witze, herausfordernde JGA-Spiele und möglichst verrückte Kostüm-Ideen gehören zu den gängigen Klischees moderner Junggesell*innenabschiede. Diese werden oft in vollem Umfang bedient.

Der Preis dafür ist mitunter recht hoch. Nicht unbedingt in Bezug auf das Budget, sondern vielmehr in Sachen Peinlichkeit und Kater. Doch beidem lässt sich vorbeugen! Einerseits durch sorgfältige Planung eines niveauvollen Junggesellenabschieds mit neuen Ideen. Andererseits durch hochwertigen Alkohol sowie Essen als Grundlage. Dazu am besten noch als Spezial-Gadget ein paar After-Party Shots für ein besseres Wohlbefinden am nächsten Tag.

 

 

Dos & Don’ts des JGA

Die Basis jeder gelingenden Party ist, dass sie gewissen Absprachen folgt. Der Junggeselle oder die Junggesell*in, für den sie ausgerichtet wird, sollte mit dieser Form des Feierns einverstanden sein. Auch wenn ausgelassenen Abschieds-Events in vielen Freundeskreisen gang und gebe sind, ist nicht jede/-r damit einverstanden. Gleiches gilt für die zukünftigen Ehepartner*innen. Es zeugt von Respekt, sie in die Planung einzubeziehen und eventuell vorgebrachte Einwände zu berücksichtigen.

Um den “großen Tag” des Paares nicht zu gefährden, sollte der Junggesellenabschied einige Zeit vor dem Hochzeits-Termin stattfinden. Die Gefahr, dass Braut oder Bräutigam nach einer durchfeierten Nacht müde und verkatert sind, ist zu groß. Dies könnte das sorgfältig geplante Ereignis der Trauung verderben. Um ein geeignetes Datum zu finden, empfehlen sich Doodle-Listen mit konkreten Termin-Vorschlägen.

 

 

Unternehmungen gleich Abstimmungen?

 

 

Auch über die Unternehmungen selbst sollten die Teilnehmer*innen der JGA-Runde abstimmen können. Ein solcher Austausch ist vor allem dann ratsam, wenn die fraglichen Vorhaben mit finanziellem oder organisatorischem Aufwand verbunden sind. Zum Beispiel, weil für den Junggesellenabschied Räumlichkeiten, Veranstaltungen oder Übernachtungen gebucht werden müssen. Hierfür sind feste Zusagen und die Angabe der Personenzahl nötig.

 

Letztere ist auch dann wichtig, wenn die Party-Gesellschaft einheitliche Accessoires tragen soll. Denn sie müssen in ausreichender Menge bestellt, gebastelt oder gekauft werden. Beachtet dabei, dass einige Zubehörteile gesonderte Vorbereitung erfordern. Geht es zum Beispiel darum T-Shirts bedrucken zu lassen, müssen die JGA-Teilnehmer*innen ihre Konfektionsgröße angeben. Ein Aspekt welcher  ebenfalls über Doodle-Listen erfragt und übersichtlich erfasst werden kann.

 

 

Tipps & Anregungen für einen JGA

 

 

Doch die Bandbreite möglicher Accessoires reicht weit über T-Shirts hinaus. Das Bedrucken ist auch für JGA-Beutel, -Mützen oder -Caps möglich – und kann sogar auf die Gestaltung temporärer Tattoos ausgedehnt werden. Die eignen sich hervorragend als Gadgets für eine Beach-Party. Bei dieser Ihr es mit Wellenreiten, einem BBQ-Buffet und fantasievollen Cocktails bis in den Abend hinein schön bunt treiben könnt.

Etwas nobler als bedruckte Caps und T-Shirts sind Gadgets in Form auffälliger Hüte oder glitzernder Krawatten. Diese können Euch auf einem Ausflug ins Spiel-Casino, an den Billard-Tisch oder beim Verlassen eines Escape-Rooms schmücken. Sie sind für Junggeselle und Junggesell*in gleichermaßen geeignet und bieten außerdem einen Anlass für reizvolle Rollentausch-Spiele.

 

 

 

Passive Unterhaltung

Genauso gut könnt Ihr Euch beim Junggesellenabschied auch passiv unterhalten lassen. Besucht das Konzert Eurer Lieblingsband. Oder besucht ein Event Eurer Lieblingssportart, mietet einen kleinen Kino-Saal nur für Euch oder geht in den Club, in dem Ihr “früher” immer ward. Das passende Accessoire für solche Unternehmungen sind exklusive VIP-Pässe. Diese könnt Ihr fertig kaufen oder auf einfache Art selber basteln.

 

Eine andere Art, den JGA-Abend zu verbringen, ist sich einfach treiben zu lassen. Also gehts von einer Kneipe in die nächste. Und man schaut, was passiert. Das funktioniert in kleinen Gruppen natürlich am besten. Viele Städte unterbinden die Ansammlung größerer JGA-Parties inzwischen sowieso, da sie mancherorts überhand genommen haben.

 

 

 

JGA mal anders

 

 

Die vielleicht entspannendste Art den Junggesellenabschied zu gestalten führt zurück zum Ausgangspunkt unseres Beitrags: den historischen Wurzeln der Events. Bis heute ist es in vorderasiatischen und orientalischen Ländern üblich, die Braut am Vorabend der Hochzeit einem Beauty-Programm zu unterziehen. Dazu trifft sie sich mit ihren Freundinnen und weiblichen Verwandten zum gemeinsamen Baden, Plauschen und Schlemmen.

Ein Brauch, der sich auch hierzulande umsetzen lässt, indem Ihr ein Schwimmbad, eine Sauna und/oder eine Wellness-Oase besucht. Hier können sich sowohl Frauen als auch Männer mit Massagen, Kosmetik-Behandlungen u.ä. verwöhnen lassen. Je nach Budget könnt Ihr die Einrichtung exklusiv buchen und Euch ein kleines Buffet dazu bestellen.

 

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